Ostermarsch 2025 – Für Frieden, jetzt erst recht!

18. März 2025

Wir sagen JA zum Frieden
JA zu Diplomatie statt Kriegspolitik und Waffenlieferungen
JA zu Waffenstillstands- und Friedens-Verhandlungen
JA zum Stopp aller Kriege
JA zum Widerstand gegen die Stationierung von US-Mittelstreckenwaffen
in Deutschland
JA zum Abzug der US-Atomwaffen aus Deutschland
JA zur Kündigung von NATO-Truppenstatut und Aufenthaltsvertrag für US-Truppen
JA zu Friedensfähigkeit statt Kriegstüchtigkeit
JA zu Investitionen in Soziales, Gesundheit, Klima- und Umweltschutz, Bildung und Kultur statt Milliarden für Hochrüstung
JA zum Widerstand gegen Kriegshetze und Militarisierung der Gesellschaft
JA zum Recht auf Asyl – Kriegsdienstver­weigerer und Deserteure eingeschlossen
JA zur Erziehung zum Frieden statt Reaktivierung der Wehrpflicht
JA zu einer europäischen Sicherheitsarchitektur mit Russland

(Berliner Ostermarsch-Aufruf 2025)

Kriege und Konflikte – Fragen und Nachdenken

11. März 2025

Was ist der viel zitierte Schwur von Buchenwald „Nie wieder Faschismus – nie wieder Krieg“ heute noch wert, wenn wir die historische Erfahrung, die diesem Schwur zu Grunde liegt, einfach in den Wind schlagen?

Und wäre nicht das Aufstellen der US-Mittelstreckenraketen (bei deren Verwendung wir keinerlei Mitspracherecht haben) ein weiterer, bedrohlicher Schritt in Richtung „Kriegsfähigkeit“ – bis hin zu einem Angriffskrieg?

Die Forderung nach „Kriegstüchtigkeit“, die massive Hochrüstung und die damit einhergehende Forderung nach „Verzicht“, also der Abbau sozialer und demokratischer Rechte – sind sie etwa nicht ein gefundenes Fressen für die extreme Rechte, wo auch immer?
Haben wir es denn schon vergessen, dass diese Entwicklung den Nährboden für eine autoritäre oder gar faschistische Herrschaftsform bereitet?

Und hier ein paar Gedanken dazu von Albert Einstein, aus dem Jahr 1953, mitten im Kalten Krieg:

(Aus: „Über Kriege zur Lösung internationaler Probleme“ in „Mein Weltbild“)

„Nur wenige Menschen sind heute noch der Ansicht, dass Gewaltakte in Form von Kriegen ein vorteilhaftes, der Menschheit würdiges Mittel zur Lösung internationaler Probleme seien.

Sie sind nicht konsequent genug, diejenigen Maßregeln energisch zu vertreten und anzustreben, die den Krieg, dies barbarische und unwürdige Überbleibsel aus den Zeiten der Barbarei, zu vermeiden imstande wären. Es bedarf einiger Besinnung, um hier klar zu sehen, und eines gewissen Mutes, um mit Entschiedenheit und in wirksamer Weise diesem wichtigen Ziel zu dienen.

(Zitiert nach Ludwig Elm: Geschichte eines Historikers. Erinnerungen aus drei deutschen Staaten. Papyrossa. 2018, S. 375)

Nie wieder Faschismus – nie wieder Krieg! Nie wieder ist j e t z t!

VVN-BdA Hof-Wunsiedel zieht positive Bilanz – Neue Gesichter im Vorstand

19. Februar 2025

Erinnerungskultur ganz groß geschrieben / Wahlen bei der VVN-BdA Kreisvereinigung

Zu einem erst Ende September eingeweihten, recht außergewöhnlichen Hofer Gedenkort begaben sich einige Mitglieder und Gäste im Anschluss an die gut besuchte Jahreshauptversammlung der Vereinigung der Verfolgten des Naziregimes – Bund der Antifaschisten (VVN-BdA) Hof-Wunsiedel. Im Eingangsbereich des bekannten Ossecker Stadions nahmen sie die Gedenktafel zu Ehren des Hofer Widerstandskämpfers Philipp Heller, in Augenschein. Auf dem Foto der Gruppe vor der Gedenktafel in der Ossecker Straße ist als Zweiter von links der neue zweite Vorsitzende der VVN-BdA-Kreisvereinigung, Florian Rebhan, zu sehen; in der Mitte die wiedergewählte Kreisvorsitzende Eva Petermann sowie auf der rechten Seite Kamerad Randolph Oechslein, der auch in diesem Jahr wieder antifaschistische Stadtrundgänge anbietet.


Die ursprünglich nach dem NS-Gauleiter und einstigen bayerischen Kultusminister benannte „Hans-Schemm-Kampfbahn“ hatte gleich nach 1945 einen neuen Namen bekommen: Sie wurde zu Ehren des von den Nazis 1945 ermordeten kommunistischen Arbeitersportlers, Philipp Heller, Kampfgefährte der Hofer Widerstandsgegner Hans Merker und Ewald Klein, umbenannt. Diese Namensgebung wurde im Zuge des Kalten Krieges rückgängig gemacht. Damit wollte die VVN-BdA sich nicht abfinden.
Jahrelang forderte die Kreisorganisation, den mutigen Nazigegner doch wieder öffentlich sichtbar zu ehren. Was im September vergangenen Jahres mit der Anbringung der Tafel an einer Stätte seines Wirkens als Arbeitersportler erfolgte. Auch sonst konnte die einstimmig wieder gewählte Kreisvorsitzende Eva Petermann auf der Jahreshauptversammlung der VVN-BdA auf eine Vielzahl an Aktivitäten in Sachen Erinnerungskultur verweisen. Dass die Organisation nach Kräften an zahlreichen Veranstaltungen, Kundgebungen und Demonstrationen gegen Rechts, oft im Bündnis mit gewerkschaftlichen Organisationen oder auch mit „Hof ist bunt“ u.a., beteiligt war, versteht sich von selbst. Zu den Höhepunkten gehörte ein großes Konzert in der Filzfabrik zum Tag der Befreiung in Kooperation mit der Partei Die Linke und die von Randolph Oechslein verfasste Broschüre über die mörderische Verfolgung der Arbeiterbewegung nach 1933. Nicht zuletzt die zusammen mit dem DGB Hochfranken organisierte, hochkarätig besetzte Diskussionsveranstaltung mit Dr. Ulrich Schneider (VVN-BdA) und der Gewerkschaftssekretärin Ulrike Eifler zum Thema „Wie können wir den Rechtsruck stoppen?“
Verstärkung bekam die bundesweit größte und traditionsreichste antifaschistische Organisation VVN-BdA in den letzten Jahren auch in Ostoberfranken durch nicht wenige neue Mitglieder. So wurde Florian Rebhan aus Pressig einstimmig zum Nachfolger der bisherigen stellvertretenden Kreisvorsitzenden Ulrike Dierkes-Morsy, die leider nicht mehr kandidierte, gewählt. Auch die hochbewährte Kassiererin Regina Scholz erhielt ein einstimmiges Votum.

80. Jahrestag der Befreiung von Auschwitz – Gedenkgottesdienst in Schwarzenbach/Saale

24. Januar 2025

Auch in diesem Jahr erinnern die Kirchengemeinden in Schwarzenbach/Saale zusammen mit dem Verein gegen das Vergessen e. V.,  unserer VVN-BdA, der Initiative gegen Rechtsextremismus und Ausländerfeindlichkeit sowie Schülerinnen und Schüler der Geschwister-Scholl-Mittelschule mit einem Ökumenischen Gottesdienst an die Opfer der NS-Diktaur.

Der Gottesdienst findet am Montag, 27. Januar 2025 um 19 Uhr in der St. Gumbertus-Kirche in Schwarzenbach/Saale statt.

Am 27. Januar 1945 wurde das Konzentrationslager Auschwitz durch die Rote Armee der Sowjetunion befreit. Millionen Menschen wurden unter der Nazi-Diktatur entrechtet, verfolgt, gequält und ermordet. Das Vernichtungslager Auschwitz steht symbolhaft für den Völkermord und die Opfer des Nazi-Regimes.

Überlebende Häftlinge des befreiten KZ Buchenwald verpflichteten sich in dem berühmten Schwur von Buchenwald, der in französischer, russischer, polnischer, englischer und deutscher Sprache auf der Trauerkundgebung des Lagers in Buchenwald am 19. April 1945 vorgetragen wurde.

Kameraden!

Wir Buchenwalder Antifaschisten sind heute angetreten zu Ehren der in Buchenwald und seinen Außenkommandos von der Nazibestie und ihren Helfershelfern Ermordeten. Wir danken den verbündeten Armeen, der Amerikaner, Engländer, Sowjets und allen Freiheitsarmeen, die uns und der gesamten Welt Frieden und das Leben erkämpften. Wir gedenken an dieser Stelle des großen Freundes der Antifaschisten aller Länder, eines Organisatoren und Initiators des Kampfes um eine neue demokratische, friedsame Welt: F.D. Roosevelt. Ehre seinem Andenken! (…)

Wir führten in vielen Sprachen den gleichen, harten, erbarmungslosen, opferreichen Kampf und dieser Kampf ist noch nicht zu Ende. Noch wehen Hitlerfahnen! Noch leben die Mörder unserer Kameraden! Noch laufen unsere sadistischen Peiniger frei herum! Wir schwören deshalb vor aller Welt auf diesem Appellplatz, an dieser Stätte des faschistischen Grauens:

Wir stellen den Kampf erst ein, wenn auch der letzte Schuldige vor den Richtern der Völker steht!

Die Vernichtung des Nazismus mit seinen Wurzeln ist unsere Losung. Der Aufbau einer neuen Welt des Friedens und der Freiheit ist unser Ziel. Das sind wir unseren gemordeten Kameraden, ihren Angehörigen schuldig. Zum Zeichen Eurer Bereitschaft für diesen Kampf erhebt die Hand zum Schwur und sprecht mir nach:

W I R S C H W Ö R E N! Nie wieder Faschismus, nie wieder Krieg!

5. Januar 2025

9. Januar 2025

80. Todestag von Hans MerkerGedenken an den antifaschistischen Widerstand in Hof

Auf dem Foto u.a. Oberbürgermeisterin Eva Döhla, Stadtrat Janson Damasceno da Costa e Silva (Die Linke; 2. von rechts), Randolph Oechslein, DKP Hof (2. von links)

Trotz heftigen Schneetreibens fand auch in diesem Jahr am Ehrengrab der KPD-Widerstandskämpfer Ewald Klein, Philipp Heller und Hans Merker eine Gedenkfeier statt, organisiert von der Partei Die Linke, der DKP Hof und unserer VVN-BdA Hof-Wunsiedel.

Merker,, war am 11. März 1933 irrtümlich aus dem Hofer Gefängnis entlassen worden. Dort verbüßte der stadtbekannte Nazigegner bereits eine Haftstrafe. Es gelang ihm, in der Staudenmühle in Hof unterzutauchen. Mit Hilfe seines Genossen Fritz Schröder organisierte er aus seinem Versteck heraus eine illegale Versammlung der KPD in der Hofer Gaststätte Krebsbachgrund. Das war ausgerechnet an einem Karfreitag, dem 14. April 1933. Merker ermutigte unverzagt zum weiteren Widerstand gegen die Nazidiktatur. Doch die Versammlung wurde von einem Denunzianten an die Gestapo verraten. Von den insgesamt siebzehn Teilnehmern konnte nur einer der Verhaftung entkommen: Hans Merker.

Dazu war im Hofer Anzeiger am 20. 4. 1933 zu lesen:

Gesucht wegen „Hochverrat“: „Als Redner trat der bekannte Kommunist Hans Merker aus Hof auf.Sieben Personen wurden wegen Teilnahme an dieser Versammlung festgenommen. Ein Verfahren wegen Vorbereitung zu Hochverrat ist eingeleitet. Flüchtig ist noch Hans Merker. Er ist etwa 1,73 Meter groß, kräftig gebaut, hat ein volles rötliches Gesicht, blonde Haare. Er trägt blaue lange Hosen, bläuliche Joppe sowie einen grauen Filzhut. Bei Antreffen wolle die nächste Polizei- oder Gendarmeriestation verständigt werden“.

Der letzte Fluchtversuch dieses mutigen Widerstandskämpfers bei einem Transport ins KZ Mittelbau-Dora endete tödlich. Nahe dem Bahnhof Roßla in Südthüringen wurde Merker von hinten erschossen.




Wie ist der Aufstieg der extremen Rechten zu stoppen? DGB Hochfranken und VVN-BdA Hof-Wunsiedel diskutieren mit Experten

13. Dezember 2024

Im Podium von rechts: Ulrike Eifler, Tami Pohl und Dr. Ulrich Schneider

„Arbeiterbewegung, Gewerkschaften und Rechtsentwickung damals und heute – können wir den Aufstieg der extremen Rechten noch aufhalten? Welche Rolle spielten und spielen die Arbeiterbewegung und die Gewerkschaften?“

Von rechts nach links: Ulrike Eifler, Gewerkschaftsekretärin aus Würzburg; Dr. Ulrich Schneider, FIR-Generalsekretär (Kassel), sowie die VVN-BdA-Kreisvorsitzende Eva Petermann. Sie hält ein Foto von Esther Bejerano, das 2016 auf einem Konzert von „Hof ist bunt“ u.a. im Hofer Haus der Jugend entstand. Die gut besuchte Veranstaltung am 12.12. im Hofer Hotel Strauß war dem Andenken an Esther Bejerano gewidmet, die am 15. Dezember 100 Jahre alt geworden wäre. Nicht auf dem Bild Tamara Pohl, Regionssekretärin des DGB, die die Diskussion moderierte. Alle Fotos: R. Oechslein

Tamara Pohl (DGB) und Eva Petermann (VVN-BdA) bedanken sich bei den beiden Gästen. Deren äußerst kenntnisreichen, komplexen und gut belegten Beiträge und ihre pointierten Thesen wurden lebhaft diskutiert von einem gut informierten und hoch interessierten Publikum aus den Kreisen Hof und Wunsiedel und darüber hinaus.

120. Geburtstag von Hans Merker – Stolpern über den Widerstand

26. Oktober 2024

Zusammen mit Vertretern der Partei Die Linke und der DKP Hof gedachte der Kreisvorstand unserer VVN-BdA Hof-Wunsiedel am 24. Oktober des von den Nazis ermordeten Hofer Widerstandskämpfers Hans Merker.

Anlässlich seines 120. Geburtstages erinnerte Randolph Oechslein an den mutigen Nazigegner und seine Witwe, die Genossin Anna Merker. 2015 war der Stolperstein vor dem letzten Wohnsitz der beiden in der Döbereiner Straße. Anschließend wurde die in den Boden eingelassene Messingtafel geputzt, unter den interessierten Blicken vorbeikommender Passanten. Bislang ist dieser Stolperstein der einzige, den Gunter Demnig in der Saalestadt verlegt hat. Schüler und Schülerinnen des Jean-Paul-Gymnasiums hatten zusammen mit ihrer Lehrerin diese Ehrung angeregt.

Mahntafel für Hofer Widerstandskämpfer Philipp Heller am Stadion Ossecker Straße eingeweiht

1. Oktober 2024

Am 30. September weihte die Oberbürgermeisterin Eva Döhla im Rahmen einer öffentlichen Einweihungsfeier eine Mahntafel am Ossecker Stadion ein. Stadtrat Janson Damasceno da Costa e Silva (Partei Die Linke) hatte bereits vor einiger Zeit einen entsprechenden Antrag in den Hofer Stadtrat eingebracht. Als besondere Ehre empfanden es alle Teilnehmenden, dass Mitglieder der Familie von Philipp Heller persönlich anwesend waren: Seine Enkelin Frau Schmidt und ihre Enkelin Melanie.

Auf dem Bild von links nach rechts: Kulturamtsleiter Peter Nürmberger, OB Eva Döhla, Philipp Hellers Enkelin Frau Schmidt, und ihre Enkelin (beide wohnhaft in Hof), sowie Randolph Oechslein, Lokalhistoriker. (Foto: VVN-BdA Hof-Wunsiedel)

Auf dem Foto Stadtrat Janson Damasceno da Costa y Silva vor dem Eingang des Stadions; er war es, der den Antrag für eine Gedenktafel in den Hofer Stadtrat eingebracht hatte.

Heller, von Beruf Zimmermann, besuchte in Hof die Volksschule. Schon mit 14 Jahren wurde er Mitglied des Arbeiter-Radfahrer-Bundes „Solidarität“ und schloss sich später als Ringkampfsportler dem „I. Freien Athletiksportverein ‚Siegfried‘ “ in Hof an sowie ab 1932 dem „Roten Wehrsportverein“.

Aber der begeisterte Sportler war auch politisch aktiv – als entschiedener Gegner der Nazis. Wie seine Genossen Hans Merker und Ewald Klein wurde er nach 1933 verhaftet. 1938 wurde er im Zuchthaus Weiden von der Gestapo ermordet. Der Hofer Lokalhistoriker Randolph Oechslein, langjähriges Mitglied der VVN-BdA und Vorsitzender der DKP Hof, hat sein Schicksal erforscht.

1945 erhielt der Sportplatz in der Ossecker Straße 1945 Philipp Heller zu Ehren seinen Namen. Im antikommunistischen Klima des Kalten Kriegs wurde das Stadion jedoch nach einigem Hin und Her im Jahre 1955 wieder umbenannt. Die VVN-BdA Hof-Wunsiedel wie auch die DKP Hof hatten seit Jahren gefordert, diesen mutigen Widerstandskämpfer öffentlich sichtbar zu ehren.

Antifaschistischer Stadtrundgang in Hof

4. August 2024

Die nächste antifaschistische Stadtführung bietet unser Kamerad Randolph Oechslein am 14. September an.

Im Gespräch: Einige Teilnehmerinnen und Teilnehmer der vom DGB Hochfranken organisierten Stadtführung im Juli 2024 an der Friedrich-Ebert-Brücke in Hof. Die Brücke war nach 1945 nach dem Hofer Widerstandskämpfer der KPD, Ewald Klein, benannt worden. Dies machte die Stadt in den 1950er Jahren – im Zeichen des Kalten Krieges – wieder rückgängig. Links im Bild: Stadtführer Randolph Oechslein. (Foto: E. Petermann)
Der nächste (und letzte vor der Sommerpause) antifaschistische Stadtrundgang findet am Samstag, 14. September, ab 14 Uhr, statt. Bitte auf der Homepage der Stadt Hof anmelden.


Tag der Befreiung in Hof – Antifa-Konzert und rote Nelken

2. Mai 2024

Auch in diesem Jahr riefen die DKP Hof, Die Linke und unsere VVN-BdA zu unserem traditionellen Gedenken auf: An den antifaschistischen Widerstand und an die Menschen, die für die Befreiung ihr Leben gaben, oder die in anderer Weise Opfer des Faschismus wurden . (Foto: Eva Petermann)

Wir schmückten das Gemeinschaftsgrab unserer Hofer Widerstandskämpfer der KPD und dankten der Roten Armee und den Soldaten der Alliierten an den Gräbern der „unbekannten russischen Soldaten“ mit roten Nelken. Randolph Oechslein ging auf die Situation von ZwangsarbeiterInnen in Hof ein. Er zitierte aus dem Schreiben einer ukrainischen „Fremdarbeiterin“ in einem Hofer Textilbetrieb. Ihre Forderung nach Entschädigung, von ihr vorgetragen auch im Namen mehrerer namentlich genannter Kolleginnen, wurde abgelehnt…

Am Abend davor eine ganz besondere Premiere in Hof: In der alten Filzfabrik feierten rund 100 vorwiegend junge Menschen unter dem Motto „Wer nicht feiert, hat verloren“. (Foto: Randolph Oechslein)

Drei Hofer Bands machten ordentlich Stimmung; an Infotischen konnte man sich zwischendrin von der LINKEN und unserer VVN-BdA informieren lassen und Plakate, Flyer und Sticker mitnehmen. Auch davon machten gar nicht so wenige gern Gebrauch.

Nie wieder heißt: Nie wieder Faschismus, nie wieder Krieg! Von deutschem Boden darf nie wieder ein Krieg ausgehen!




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